SUNDANCE – Jim Sundance – Das Halbblut
Heftromane

Verlag: Bastei Verlag, Bergisch Gladbach
Anzahl der Bände: 47
Anmerkungen: Überarbeitete Neuauflage der SUNDANCE TB aus dem Pabel Verlag
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Erscheinungszeitraum: 25.10.1988 bis 31.07.1990
Erscheinungsweise: Alle 2 Wochen
Preis: DM 1,80 – DM 1,90 | Format: 15,5 x 22 cm | Umfang: 68 Seiten
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[wp-svg-icons icon=“book“ wrap=“i“] Inhalt der Serie
Jim Sundance ist ein Halbblut mit indianischen Gesichtszügen, aber mit langen, blonden Haaren und blauen Augen. Er ist der Sohn einer Cheyenne-Häuptlingstochter und eines britischen Pelzhändlers, der als erster Weißer an der heiligen Sonnentanz-Zeremonie der Cheyenne teilnahm – daher sein Name.
Sundance ist ein erstklassiger Kämpfer – egal ob mit den Waffen der Weißen oder der Roten. Für hohe Summen übernimmt er gefährliche Aufträge in problematischen Indianergebieten. Damit bezahlt er einen Anwalt in Washington, der politisch für die Belange der Indianer eintritt. Barbara Colfax, eine weiße Millionärstochter, die lange bei den Cheyenne lebte, ist Sundances Freundin. Auch sie kämpft in Washington für Indianerrechte.
Sundance’s „Outfit“ besteht aus einem zerbeultem Sombrero, einem roten Halstuch, einem Lederhemd, das bunt bestickt und mit Fransen verziert ist, einer barunen Hose aus groben Baumwollstoff und Mokassins. Bewaffnet ist er mit einem 44er Navy-Colt mit vergilbten Elfenbeingriffen, einem langen Bowiemesser und eine Henry Rifle. Sein Appaloosa-Hengst Eagle ist sein treuer Begleiter.
[wp-svg-icons icon=“eye“ wrap=“i“] Unsere Rezensionen
Die Nummer 1 unter der Lupe:
Band 01: Höllenritt (von John Benteen)
Band 21: Die Nacht des großen Mondes (von John Grey)
[wp-svg-icons icon=“eye“ wrap=“i“] Hintergrund-Infos
Ursprünglich waren die SUNDANCE-Romane englischsprachige Original-Ausgaben mit historischen Hintergründen zu den Indianerkriegen. Die ersten 16 stammen vom US-Autor Benjamin Haas. Nach seinem Tod schrieben andere Autoren weiter. Dabei entfernte sich das Serienkonzept immer mehr von den kultigen Haas-Romanen. Sogar serienfremde Western wurden umgeschrieben und willkürlich integriert. Außerdem gab es von Anfang an ein Chaos bei den Nummerierungen.
Alle Details zu den US-Ausgaben kann man hier nachlesen!
Zusätzliche Romane von deutschen Autoren
In Deutschland erschienen in den 1970er Jahren 29 Übersetzungen beim Pabel Verlag (teils als SUNDANCE TB, teils als Heftromane) – ergänzt durch weitere Einschubbände deutscher Autoren. Nochmehr Wirr-Warr bei der Chronologie und der Charakterisierung des Helden.
Von 1988 bis 1990 gab es SUNDANCE dann als 47-bändige Heftserie. Dabei wurden (fast) alle vorher bei Pabel gebrachten Abenteuer in neuer Reihenfolge nachgedruckt (ohne die Taschenbücher 21, 32, 36), aber um ein paar andere „Fremdromane“ ergänzt. Darunter das Das LOBO TB 40, das ursprünglich sogar als SUNDANCE TB gedacht war. Wer als Sammler die TBs mit den Heften verglich, konnte die Unterschiede kaum erklären. Erst im Zeitalter des Internet kam langsam Licht ins Dunkel.
Aus zwei TBs wurden 3 Hefte!
Aus den Taschenbüchern 24 und 26 (die thematisch zusammengehören) wurde der um einige Kapitel erweiterte Heft-Dreiteiler 12, 13, 14. Von diesen beiden TB gibt es auch jeweils eine gekürzte Einzelheft-Version im STAR WESTERN (Bände 440 und 443). Es gibt also von ihnen drei unterschiedliche Textversionen.
Titelheld altert um 20 Jahre…
Auf den beiden Mittelseiten jedes Heftes wurden unter dem Titel „Rauchzeichen“ historische Hintergrundberichte und Leserbriefe veröffentlicht. In Band 22 gab es Kritik, dass Sundance so schnell altere und bereits um die 40 sei.
Erklärung der Redaktion: Autor John Benteen habe ursprünglich nur zehn Romane geplant, die über einen Zeitraum von zirka 20 Jahren spielen. Abschlussband 47 z.B. etwa im Jahr 1890. Erst später wurden weitere Romane geschrieben, die zeitlich dazwischen hin und her springen.
Chronologie der deutschen Erstausgaben
1975-1976: 16 Übersetzungen von Original-Ausgaben als Subserie im STAR WESTERN
1977-1980: SUNDANCE TB-Serie mit 36 Bänden (davon die 16 vorigen, plus 5 neue Übersetzungen, ein umgeschriebener FARGO-Roman, sowie 14 Romane von deutschen Autoren)
1980-1981: Acht weitere Übersetzungen im Anschluss an die TB-Serie in den Reihen STAR WESTERN und MARSHAL WESTERN
Das Übersetzungs-Rätsel
Vergleicht man die Taschenbücher mit den Heftausgaben, so finden sich in deren Impressen manchmal unterschiedliche Namen für ein und dieselbe deutsche Übersetzung. So wird z.B. aus Matthias Kallmuth (Pabel) -> Ingo Schmitz (Bastei) und aus Wolfgang Hofer (Pabel) -> Joachim Honnef (Bastei). Scheinbar verwendeten auch Übersetzer Pseudonyme…
Sundance wurde zu Lassiter…
In Bastei-Werbeanzeigen wurde SUNDANCE als „Serie von John Benteen alias Jack Slade, der Mann, der Lassiter erfand“ beworben. Auf der Leserbriefseite von Nr. 19 wurde sogar behauptet, SUNDANCE-Erfinder Benjamin Haas habe auch LASSITER erfunden, obwohl er nur die amerikanische Nummer 5 im Auftrag des Verlags geschrieben hatte.
Kurios…
Einige SUNDANCE-Abenteuer von Rainer Delfs wurden in den 1990er Jahren tatsächlich zu LASSITER-Romanen umgeschrieben und dort in die 3. Auflage gemischt.
Wie viele SUNDANCE-Romane gibt es insgesamt?
Wenn man alle zusammenzählt, die mindestens 1x unter dem Titel SUNDANCE erschienen sind kommt man auf 63 (wobei nicht alle US-Ausgaben in Deutschland erschinenen sind).
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[wp-svg-icons icon=“camera“ wrap=“i“] EXTRAS-GALERIE (5 Bilder)
Bild 01-03: Verlagswerbung, Editorial und das Serienende
Bild 04-05: Redaktionelle Hintergrundberichte auf den Heftmittelseiten
Für mehr Infos einfach mit der Maus über die Bilder fahren oder anklicken.
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[wp-svg-icons icon=“user“ wrap=“i“] Die Autoren
Originalautor und Serienerfinder war der US-Schriftsteller Benjamin Haas, der 16 der original US-SUNDANCE-Western schrieb. Weitere Romane steuerte sein Kollege Peter McCurtin bei. Beide teilten ihre Pseudonyme gelegentlich mit Ghostwritern. Insgesamt gibt es 42 Originale, von denen 29 ins Deutsche übersetzt wurden.
Federführend bei den deutschen Autoren war Rainer Delfs, der sowohl bei den Pabel- als auch bei den Bastei-Ausgaben Redakteur war. Allerdings wurde auf den Bastei-Leserseiten behauptet, dass die ersten 50 Hefte von Amerikanern geschrieben wurden und erst bei anhaltendem Erfolg der Serie, deutsche Spitzenautoren weiterschreiben würden…
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[wp-svg-icons icon=“file-3″ wrap=“i“] SUNDANCE – Titelliste (1988-1991)
Die Liste kann nach einzelnen Spalten beliebig sortiert werden. Um zum ursprünglichen Zustand zurückzukehren, muss die Seite nur neu geladen werden.
Letztes Update: [table-info id=172 field=“last_modified“ format=“date“ /]
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[wp-svg-icons icon=“stack“ wrap=“i“] Diverse Nachdrucke
Die SUNDANCE-Romane der deutschen Autoren wurden immer wieder neu aufgelegt, z.B. in der Bastei-Reihe JOHN KIRBY. Allerdings hat man dem Halbblut dabei neue Namen verpasst (meistens Johnnie Whitehead).
Besonders kurios: In einzelnen Fällen wurde aus SUNDANCE sogar LASSITER (in der 3. Auflage).
Nachdrucke in Sammelbänden sind hier nicht aufgelistet.
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[wp-svg-icons icon=“stack“ wrap=“i“] e-Books
16 ehemalige SUNDANCE-Romane aus deutscher Feder sind bisher als e-Books erschienen. 12 davon als JOHNNIE WHITEHEAD-Reihe im Raidel Verlag. Der Rest ist in anderen Reihen und Verlagen verteilt – und ebenfalls mit neuen Namen versehen.
29 englischsprachige US-Originale sind bei Picadilly Publishing als e-Books erschienen (Stand: Mai 2023)
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[wp-svg-icons icon=“camera“ wrap=“i“] COVER-GALERIE (47 Bilder)
Alle Cover der Heftserie zum Durchklicken…
Für mehr Infos einfach mit der Maus über die Bilder fahren oder anklicken.
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[su_divider text=“Wieder nach OBEN reiten….“ size=“2″ margin=“35″]






