TOMBSTONE – Die Brüder Kane
Heftromane

Verlag: Moewig Verlag, München
Anzahl der Bände: 104
Anmerkungen: Es gab auch zwei Taschenbücher
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Erscheinungszeitraum: Januar 1967 bis Dezember 1968
Erscheinungsweise: Wöchentlich
Preis: DM 1,60 – DM 1,70 | Format: 15,5 x 22 cm | Umfang: 68 Seiten
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[wp-svg-icons icon=“book“ wrap=“i“] Inhalt der Serie
Im Jahr 1862 lässt ein alter Großrancher drei Männer nach Arizona kommen: Den Spieler Jim Kane sowie die Brüder Amos und Johnny. Er offenbart ihnen, dass sie seine Söhne sind. Bald darauf wird er von seinem Konkurrenten erschossen und die drei Brüder treten das Erbe an: Die K-Ranch in der Nähe von Tombstone! Es kommt zu einem regelrechten Weidekrieg – und das mitten im Bürgerkrieg, dessen Fronton immer näher rücken…
Die Kanes haben es außerdem mit Guerillas, Apachen, Banditen und Verräter zu tun und geraten sogar in die Wirren der mexikanischen Revolution. Nach dem Krieg führen sie Viehtriebe nach Norden. Dabei müssen sie nicht nur Stampeden und Schneestürme meistern: In den Goldfeldern von Montana (ab Band 40) oder beim Eisenbahnbau in den Rocky Mountains (ab Band 64) geraten sie immer wieder in blutige Auseinandersetzungen…
[wp-svg-icons icon=“eye“ wrap=“i“] Hintergrund-Infos
Die Serie besteht aus Mini-Zyklen, die sich über mehrere Hefte erstreckten sowie abgeschlossenen Einzel-Abenteuer (vor allem ab Band 96). Kurze Texte auf Seite 3 bzw. am Ende eines jeden Heftes sorgten für „runde“ Übergänge. Redakteur war Werner Müller-Reymann.
Im Editorial von Band 1 (siehe Extra-Galerie weiter unten) erfuhr man: „Die Serie wurde über ein Jahr lang vorbereitet und wieder und wieder getestet“.
Historischer Fauxpas
Die Romane spielen im Zautraum von 1862 (Band 1) bis 1871 (Band 98). Die titelgebende Stadt Tombstone gab es da historisch gesehen noch gar nicht. Sie wurde erst 1879 gegründet und war Schauplatz der berühmten Schießerei am O. K. Corral mit Wyatt Earp und Doc Holliday. Die Stadt zählte in ihren Glanzzeiten 15.000 Einwohner, heute sind es etwa 1300.
Rätsel um Band 26
In Band 26 steht der schrullige Ranchkoch Saleratus im Mittelpunkt. Er packt er seine Habseligkeiten, stopft seinen Papagei in den Käfig, greift sich Schrotflinte und Halbzylinder und fährt nach Tombstone, um sich einer Schauspieltruppe anzuschließen…
Kritische Leser meinen: „Dieser Roman wirkt nämlich wie ein Fremdkörper und passt stilistisch überhaupt nicht in die Serie. Auch die inhaltlichen Bezüge zum Serienkosmos sind fehlerhaft“. Auch die Autorenschaft von Peter Dubina wird deshalb in Frage gestellt.
Rätsel um Band 56
Band 56 stammt von Autor Günther Bajog, der später u.a. über 600 LASSITER-Romane schrieb. Das letzte Kapitel ist allerdings eindeutig aus dem Dubina-Western „Der Gejagte“ (Z-EXKLUSIV Band 100), der ein Jahr zuvor erschien. Nur die Namen der Charaktere wurden angepasst: Plötzlich taucht Johnny Kane auf, der im ganzen Roman nicht vorkam, und rettet seinen Bruder Jim. Möglicherweise hat Redakteur Müller-Reymann diesen „Übergang“ zum nächsten Band eingefügt. Warum gerade ein Dubina-Text dafür verwendet wurde bleibt wohl ungeklärt…
Rätsel um ein „Remake“ von Band 71
Die Story um den Bösewicht Emmery Falton aus den Bänden 71,72 und 75 taucht fünf Jahre später in veränderter Form im MARSHAL WESTERN 52 („Hier endet dein Trail, Amigo“) abermals auf. In dieser Einzelheft-Variante sind auch Amos Kane, Nora Kutter und ihr Vater, der Bahnhofsvorsteher von Julesburg, mit dabei. Kurios: Am Beginn wird Amos Bruder Burt Kane erschossen. Das Pseudonym Pete Hangster ist ein VP und in diesem Fall nicht entschlüsselt.
Zwei zusätzliche Taschenbücher
1968 gab es zwei weitere TOMBSTONE-Romane als Taschenbuch-Ausgaben in der Reihe MOEWIG WESTERN TB:
Band 27: „Verratene Freundschaft“ von H.C. Hollister (Herbert C. Nagel)
Band 29: „Ringo, das Halbblut“ von H.S. Sharon (Heinz Squarra)
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[wp-svg-icons icon=“camera“ wrap=“i“] EXTRAS-GALERIE (10 Bilder)
Bild 01-04: Die beiden TOMBSTONE-Romane im MOEWIG WESTERN TB 27+ 29
Bild 05: Editorial aus Band 1
Bild 06: Tombstone-Variante der Bände 71/72/75 im MARSHAL WESTERN 52
Bild 07-10: Beispiel eines Sammelbands und Verlagswerbung
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[wp-svg-icons icon=“user“ wrap=“i“] Die Autoren
Mehr als die Hälfte der Serie wurde unter dem Pseudonym Peter Burnett geschrieben. Lange Zeit war die Zuordnung zu den tatsächlichen Autoren unklar. Mittlerweile konnten die meisten Autoren zugeordnet werden. Die ersten zwölf Hefte sowie ein weiteres Dutzend stammen z.B. von Peter Dubina.
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[wp-svg-icons icon=“file-3″ wrap=“i“] TOMBSTONE – Titelliste (1967-1968)
Zusammengehörende Romane (Zyklen, Mehrteiler) sind durch die Zahlen in den Klammern gekennzeichnet.
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[wp-svg-icons icon=“camera“ wrap=“i“] COVER-GALERIE – Neuauflagen (13 Bilder)
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[wp-svg-icons icon=“stack“ wrap=“i“] Neuauflagen
Mehrere Romane wurden immer wieder in unterschiedlichen Verlagen nachgedruckt – und dabei oft so „unkenntlich“ gemacht, sodass sie keinen Bezug mehr zur Originalserie hatten. Neben den Titeln wurden z.B. auch die Namen der Hauptpersonen und der Handlungsorte geändert – z.B. für einige Feldmann-Leihbücher.
Besonders kurios:
Einmal wird sogar aus Jim Kane „Blanco, das Halbblut“…
Auch das LOBO TB Band 30 war ursprünglich ein TOMBSTONE-Roman.
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[wp-svg-icons icon=“camera“ wrap=“i“] COVER-GALERIE – e-Books (5 Bilder)
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[wp-svg-icons icon=“stack“ wrap=“i“] e-Books
Im Raidel Verlag erschienen alle 24 TOMBSTONE-Romane von Peter Dubina als eigenständige COCHISE COUNTY-Serie in deren Originalversion.
Bei der „Edition Bärenklau“ hat man Romane von Werner Dietsch, Heinz Squarra und Günther Bajog in andere e-Book-Serien des Verlags eingegliedert und umgearbeitet (z.B. in SAN ANGELO COUNTY).
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[wp-svg-icons icon=“camera“ wrap=“i“] COVER–GALERIE (104 Bilder)
Viele Titelbilder wurden von Johnny Bruck gestaltet, der durch seine legendären PERRY RHODAN-Cover bekannt ist.
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