DER NEUE MOEWIG-WESTERN (Bill Alamo / Der schwarze Maskenreiter)
Heftromane

Verlag: Moewig Verlag, München
Anzahl der Bände: 138
Anmerkungen: Jede ungerade Nr. von 1 bis 65 = DER SCHWARZE MASKENREITER
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Erscheinungszeitraum: 1962 bis 1965
Erscheinungsweise: Wöchentlich
Preis: DM 0,70 | Format: 15,5 x 22 cm | Umfang: 68 Seiten
[maxbutton id=“1″] [maxbutton id=“1″ text=“Cover-Galerie“ url=“#Ga“]
[wp-svg-icons icon=“eye“ wrap=“i“] Hintergrund-Infos
DER NEUE MOEWIG-WESTERN bestand aus zwei Serien, die sich bis Band 65 abwechselten. Die beiden Serien waren auch mit jeweils einem eigenen Logo am Cover erkennbar.
33x MASKENREITER (ungerade Heftnummern von 1 bis 65)
Die Serie um den maskierten Rächer Wayne Morgan und seinen treuen Begleiter, den Yaqui-Indianer Blue Hawk, stammte aus den USA. Unter dem Titel THE MASKED RIDER erschienen die Abenteuer von 1934-1953 als Pulp-Magazin in rund 100 Ausgaben. Eine zusätzliche deutsche Übersetzung gab es im PABEL WILDWEST Nr. 310 (siehe Extra-Galerie).
105x TEXAS-RANGER BILL ALAMO (gerade Heftnummern von 1 bis 65, sowie alle ab Band 66)
16 BILL ALAMO-Romane erschienen vorher bereits als Subserie in der Reihe FRED ROBERTS / MOEWIG WILDWEST ROMANE.
Ursprünglich hieß der Held JIM HATFIELD und wurde vom US-Autor Leslie A. Scott im Jahr 1936 für das Pulp-Magazin TEXAS RANGERS erfunden. Unter seinem Pseudonym Jackson Cole schrieben auch andere Kollegen an über Romanen mit. Nach einem Streit mit seinem Verleger schuf Scott einen Klon namens WALT SLADE, zunächst für das Pulp-Magazin THRILLING WESTERN. Ab den 1950er Jahren gab es auch neue Romane im TB-Format (sowie jede menge Nachdrucke der Pulps).
Bereits bei der weltweiten Vermarktung der Romane mit JIM HATFLIED und WALT SLADE wurde alles so sehr vermischt, dass auch in Deutschland ein Namens- und Titel-Chaos entstand. Zwischen den US-Übersetzungen wurden auch noch zusätzlich Romane von deutschen Autoren eingeschoben. Manche davon neu geschrieben, andere umgearbeitet aus alten Leihbüchern (z.B. TOM FOX). Ein paar Bände von Peter Dubina wurden später sogar zu RONCO und dann zu LASSITER verarbeitet.
Das Grund-Setting inkl. Charaktere für BILL ALAMO wurde von den WALT SLADE-Western übernommen um eine einheitliche Serie vorzutäuschen. In einem Roman erfährt man sogar, dass Bill Alamo in Wirklichkeit Slade hieße – wohl ein Insider-Gag des Redakteurs…
[wp-svg-icons icon=“eye“ wrap=“i“] Ein Held – viele Namen
Die deutsche Verwertung der Figuren im Überblick:
BILL ALAMO (DER NEUE MOEWIG-WESTERN)
Der Texas Ranger wird auch El Halcon (Der Falke) genannt. Sein Vorgesetzter ist Ranger-Captain Jim McNelty vom Texas-Grenzbataillon. Bills treuer Rappe hört auf den Namen Shadow. All diese Charaktere wurden vom US-Vorbild WALT SLADE übernommen.
JIM HATFIELD (RODEO WESTERN)
Der Texas Ranger wird auch Lone Wolf (Einsamer Wolf) genannt. Sein Vorgesetzter ist Ranger-Captain Bill McDowell vom Texas-Grenzbataillon. Jims treuer Vierbeiner hört auf den Namen Goldy. All diese Charaktere wurden von JIM HATFIELD übernommen.
ACHTUNG: Alle 7 Romane dieser Subserie gibt es auch in einer „Bill Alamo-Version“ als Nr. 02, 10, 12, 16, 42, 46, 64.
JIM HATFIELD (TOLLKÜHNER WESTEN)
Jims Vorgesetzter ist Colonel Bill Houston vom Ranger-Hauptquartier in Austin. Jims treuer Vierbeiner hört auch hier auf den Namen Goldy. Neben US-Übersetzungen sind hier auch Romane von deutschen Autoren eingefügt worden. Darunter sogar umgeschriebene TOM PROX– und BILLY JENKINS-Romane aus alten Leihbüchern.
JIM HOLLISTER (Subserien-Figur von Heinz Squarra)
Der Texas Ranger tauchte erstmals Ende der 1950er Jahre in österreichischen Heftreihen auf. Sein Vorgesetzter ist Colonel Bill Houston vom Ranger-Hauptquartier in Austin. Der deutsche Autor Heinz Squarra hat JIM HATFIELD-Romane mit gleichem Setting für die Reihe TOLLKÜHNER WESTEN geschrieben.
BILL CLAYBURN (WESTERN MUSTANG)
Einige Bände mit dem US-Marshal (Spitzname: Colorado) und seinem Mustang King sind umgeschriebe JIM HATFIELD Romane, die bereits im TOLLKÜHNEN WESTEN erschienen sind. Redakteur & Autor Dietsch hat gerne ein paar Absätze mit dem Adler Sky dazugeschrieben, damit die serienfremden Werke nicht so sehr auffallen…
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[wp-svg-icons icon=“camera“ wrap=“i“] EXTRAS-GALERIE (5 Bilder)
Bild 01-04: Die Originalromane in den Pulp-Magazinen der 1930er bis 1945er Jahre.
Bild 05: Zusätzliche deutsche Maskenreiter-Übersetzung im PABEL WILDWEST Nr. 310.
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[wp-svg-icons icon=“user“ wrap=“i“] Die Autoren
Großteils handelte es sich um Übersetzungen aus dem Amerikanischen. Bei BILL ALAMO waren auch deutsche Autoren dabei.
Auffällig: Manche Romane sind in der Ich-Form geschrieben und tanzen somit stilistisch aus der Reihe.
Im folgenden Überblick sind nur Autoren mit mindestens 3 Zuordnungen gelistet. Mehr Details gibt es in den Titellisten.
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[wp-svg-icons icon=“file-3″ wrap=“i“] DER NEUE MOEWIG-WESTERN – Titelliste (1962-1965)
Die Liste kann nach einzelnen Spalten beliebig sortiert werden. Um zum ursprünglichen Zustand zurückzukehren, muss die Seite nur neu geladen werden.
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[wp-svg-icons icon=“camera“ wrap=“i“] GALERIE – Subserie als Vorläufer (9 Bilder)
Cover-Beispiele der Subserie aus der Reihe FRED ROBERTS / MOEWIG WILDWEST
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[wp-svg-icons icon=“camera“ wrap=“i“] COVER-GALERIE (46 Bilder)
Cover-Beispiele zum Durchklicken…
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[su_divider text=“Wieder nach OBEN reiten….“ size=“2″ margin=“35″]






